Neue Horizonte

Der nächste Schritt: Zoom in die Wunschszenarien

In einem partizipativen und politisch unabhängigen Prozess entwickelte die Initiative D2030 bis Anfang 2018 acht Szenarien für Deutschland im Jahr 2030 – von „Alten Grenzen“ bis zu „Neuen Horizonten“.

Im Rahmen des Beteiligungprozesses wurden die drei „Neue Horizonte“-Szenarien als engerer Wunschraum für 2030 ausgewählt. Darüber hinaus wurden auch Aspekte der Szenarien „Wohlfühl-Wohlstand“ (bspw. „Menschen mitnehmen“) sowie „Bewusste Abkoppelung“ (bspw. „Suffizienz-Kultur“) als Elemente eines wünschenswerten Zielkorridors diskutiert.

In dem nun geplanten Folgeprojekt soll der Fokus auf den wünschenswerten Zukünften, und damit auf den „Neue Horizonte“-Szenarien liegen. Wir wollen in den Wunschraum „hineinzoomen“, ihn ausleuchten und so zukünftige Diskurs- und Konfliktthemen identifizieren.

Als Ergebnis dieses Prozesses werden verschiedene, grundsätzlich vorstellbare Zielbilder vorliegen. Sie verdeutlichen einerseits die gemeinsame Basis für eine zukunftsrobuste Transformation, zeigen andererseits aber auch auf, welche Konflikte und offenen Fragen existieren. Und sie illustrieren, was notwendig wäre, um die Pfade der Transformation breit anzulegen und erfolgreich zu beschreiten.

Was sind die erwarteten Ergebnisse?

Von dem Projekt erhoffen wir uns Antworten auf folgende zentrale Fragen:

  1. Grundlegende Beschreibung des Wunschraums: Welche Transformationsziele sind eindeutig und weitgehend Konsens? Welche Instrumente sind notwendig, um sie zu erreichen? Welche Akteuere müssen dabei kooperieren?
  2. Offenlegung der zukünftigen Konfliktpotenziale im Wunschraum: Über welche Ziele besteht kein Einvernehmen? Wie lassen sich Differenzen und Zielkonflikte überwinden?
  3. Bewertung: Wie werden die verschiedenen Zielsysteme beurteilt und priorisiert? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft?

Für Methodeninteressierte: Wie funktioniert der Prozess praktisch?

Grundlage des Prozesses werden die bewährten Prinzipien des D2030-Prozesses sein – der Open-Source-Ansatz, ein heterogener Kreis von Teilnehmern sowie ein Wechselspiel aus kreativen und systematischen Projektphasen auf wissenschaftlicher Basis.

Nachfolgende Grafik veranschaulicht die Phasen des Prozesses, in dem die ursprünglichen Deutschland-Szenarien bis 2018 entwickelt wurden (obere Reihe) und die des geplanten Neue Horizonte-Prozesses (untere Reihe):

Wann und wie geht das neue Projekt an den Start?

Das hängt davon ab, wann der Verein die Finanzierung für die Durchführung gesichert hat. Wir arbeiten aktuell daran, eine Projektförderung zu erhalten. Du kannst aktiv dazu beitragen, dass es bald losgehen kann. Wie, erfährst du hier:

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